Die Evangelische Kirche im Rheinland fasst auf der Landessynode 2025 mehrere Beschlüsse zu den Themen der Geschlechtlichen Identität und der sexuellen Orientierung.
Die Theologischen Standortbestimmung „Vielfaltssensibel Kirche sein“ macht klar, dass allen Menschen unabhängig von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung gleiche Würde und gleiche Rechte haben. Trotzdem wurden Menschen auch innerhalb der Kirche diskriminiert. Die Synode bekennt daher auch die Schuld der Evangelischen Kirche im Rheinland Schuld gegenüber LGBTQIA+ Menschen. Aus der Klärung des theologischen Standorts und dem Bekennen der Schuld erwächst die Resolution gegen Gewalt gegen LGBTQIA+ Personen. Die Beschlusstexte finden Sie im Downloadkasten.
Auch andere Landeskirchen haben sich bereits positioniert, besonders umfangreich stellt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Material zur Verfügung. Als erste Landeskirche hatte die EKHN sich unter dem Stichwort Transsexualität mit dem Geschlechtsidentität befasst und eine viel nachgefragte Broschüre herausgebracht und ein Schuldbekenntnis gegenüber queeren Personen verabschiedet.
Auch die EKBO hat verschiedene Angebote und Positionen zum Thema, die auch ganz praktisch werden. So hat der Kirchenkreis Berlin-Mitte ein Genderkonzept und schreibt einen Förderpreis für Vielfaltsprojekte aus.
Alle Landeskirchen haben sich mit dem Thema Trauung und Segnung auseinandergesetzt – mit unterschiedlichen Ergebnissen. Bereits 2013 hat die EKD im sog. Familienpapier festgestellt, dass homosexuelle Partnerschaften theologisch gleichwertig sind. Maßstab ist demnach nicht mehr die institutionelle Form der Beziehung, sondern das verbindliche und verantwortliche Miteinander.
Auch die Ev. Jugend im Rheinland hat sich zu dem Thema positioniert. Der Beschluss „Vielfalt Leben“ ist auch im Downloadkasten zu finden.
- Beschlüsse Landessynode 2025 - offizielles Dokument 0.14 MB
- Standortbestimmung EKiR 0.2 MB
- Schuldbekenntnis EKiR 0.08 MB
- Resolution EKiR 0.03 MB
- Vielfalt Leben 0.43 MB